Allgemeine Geschäfts­bedingungen (AGB)

Telefonische Rechtsberatung für Privatpersonen, Selbstständige, Unternehmen und Firmen (Beratungsflat)

(Stand: 13. Juni 2014)

Anbieter der Beratungsflat ist die Etta GmbH, Am Langberg 91, 21033 Hamburg.

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Etta GmbH, Am Langberg 91, 21033 Hamburg, Telefon: 040/73928986, Telefax: 032/224180606, E-Mail: service@beratungsflat.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Widerrufsfolgen

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Ende der Widerrufs­belehrung



§ 1 Anwendungsbereich

    Diese AGB gelten für sämtliche von der Etta GmbH (nachfolgend “Etta” genannt) vermittelten Telefonberatungen, deren Nutzung ausschließlich im Wege der Datenfernübertragung per Telefon über die Kommunikationsplattform von Bera­tungsflat.de oder deren unterhaltenen Beratungstelefonnummern erfolgt.

§ 2 Zustandekommen des Vertrages, Registrierung

  1. Zur Nutzung von Beratungsflat.de und deren unterhaltenen Beratungstelefonnummern ist eine Registrierung erforderlich. Mit Annahme der Registrierung durch Etta kommt der Vertrag zustande. Anspruch auf Vertragsabschluß besteht nicht.
  2. Das Mitglied trägt die alleinige Verantwortung für die Richtigkeit der hinterleg­ten Daten. Aktualisierung der Mitgliederdaten ist jederzeit möglich. Korres­pondenz zwischen Mitglied und Etta wird an die vom Mitglied angegebene E-Mail-Adresse oder Postadresse gesandt.
  3. Zugangsdaten des Mitglieds (Mitgliedsnummer und Kennwort) sind gegen­über Dritten geheim zu halten und vor Missbrauch durch Dritte zu schützen. Das Mitglied trägt die alleinige Verantwortung für unter seinem Zugang vorgenommene Handlungen.
  4. Ein Abhandenkommen der Zugangsdaten ist unverzüglich der Etta zu mel­den, um eine Sperrung des Zugangs zu veranlassen. Dies gilt auch, soweit das Mitglied von Missbrauch seiner Zugangsdaten ausgeht oder ausgehen muss. In Fällen von Missbrauch ist Etta berechtigt, den Zugang zu sperren.

§ 3 Vertragsgegenstand

  1. Vertragsgegenstand ist die Vermittlung von telefonischem Rechtsrat aus allen Rechtsgebieten durch externe Rechtsanwälte. Ausgeschlossen ist lediglich die Beratung in allen Fragen ausländischen Rechts und in allen Fragen, die die unternehmerische Tätigkeit oder Vermietertätigkeit des Mitglieds betreffen. Anspruch auf sofortigen Rechtsrat besteht nicht.
  2. Abweichend von Absatz 1 kann vereinbart werden, dass auch die Beratung in allen Fragen der Vermietertätigkeit des Mitglieds enthalten ist.
  3. Abweichend von Absatz 1 kann vereinbart werden, dass auch die Beratung in allen Fragen der unternehmerischen Tätigkeit des Mitglieds enthalten ist.

§ 4 Vertragslaufzeit, Kün­digung

  1. Die Mitgliedschaft in der Beratungsflat.de besteht für zwölf Monate. Ohne Kün­digung verlängert sich die Mitgliedschaft automatisch um ein weiteres Jahr.
  2. Die Mitgliedschaft kann beiderseits mit einer Kündigungsfrist von vier Wochen zum Ablauf des Vertragsjahres gekündigt werden. Die Kündigungserklärung bedarf der Textform und kann per E-Mail erfolgen.

§ 5 Vergütung und Verzug

  1. Die jährliche Vergütung richtet sich nach dem dem Vertrag zugrunde gelegten Mitgliedsbeitrag. Die Etta versendet zum Vertragsabschluss so­wie zu Beginn des neuen Vertragsjahrs eine Rechnung mit dem Jahres­beitrag an die vom Kunden angegebene E-Mail-Adresse. Der Beitrag wird zu Beginn der Vertragslaufzeit für das ganze Jahr fällig und wird im Lastschrift­verfahren abgebucht. Die Freischaltung der Beratungsberechtigung erfolgt nach Zahlungseingang.
  2. Im Rahmen der Abrechnung tritt der Anwalt seine Honorarforderung gegen­über dem Mitglied an die Etta ab. Das Mitglied erklärt sich hiermit ausdrück­lich einverstanden. Dabei werden Inhalte, die das Mandat betreffen, nicht offen gelegt, sondern lediglich die für die Erstellung einer ordnungsgemäßen Abrechnung notwendigen Daten übermittelt. Soweit das Mitglied hiermit nicht einverstanden ist, ist dieses Etta unverzüglich mitzuteilen.
  3. Die Forderungsabtretung durch den Anwalt an Etta gemäß § 5 Absatz 3 steht unter der auflösenden Bedingung, dass kein Zahlungseingang oder kein voll­ständiger Zahlungseingang beim Plattformbetreiber innerhalb von 3 Monaten ab Rechnungsstellung stattgefunden hat. Dies gilt auch, sofern das Mitglied die ordnungsgemäße Vertragserfüllung durch den Anwalt bestreitet oder andere Einreden dem Grunde oder der Höhe nach gegen die geltend gemachte For­derung erhebt. In diesem Falle bleibt der Anwalt Inhaber der Forderung und macht diese gegenüber dem Mitglied selbst geltend.
  4. Befindet sich das Mitglied im Verzug, so entfällt für diesen Zeitraum das Recht auf Nutzung der telefonischen Rechtsberatung.
  5. Für erfolglose, vom Mitglied verschuldete Lastschrifteinzüge bzw. Lastschrift­rückläufer werden jeweils € 10,00 Bearbeitungsgebühr erhoben.

§ 6 Pflichten des Mitglieds

  1. Bei Nutzung von Beratungsflat.de und betriebenen Beratungstelefon­nummern verpflichtet sich das Mitglied, keine gegen das Gesetz und die guten Sitten verstoßenden Inhalte anzufragen, auf diese hinzuweisen oder diese in anderer Form zu verbreiten.
  2. Das Mitglied verpflichtet sich ferner es zu unterlassen, eine Anmeldung unter falschen Angaben vorzunehmen, die abgerufenen Daten über den Vertrags­zweck hinaus im Ganzen oder in Teilen in irgendeiner Form zu vervielfälti­gen, zu verbreiten, öffentlich wiederzugeben oder in sonstiger Weise über den vereinbarten Zweck hinaus zu nutzen.

§ 7 Haftung

  1. Für die über die Beratungsflat.de und die über die betriebenen Beratungs­telefon­nummern vermittelten Rechtsberatungsinhalte übernimmt Etta keine Verantwortung und keine Haftung, da der Beratungsvertrag zwi­schen dem Rechtsanwalt und dem Mitglied zustande kommt. Etta ist aus­schließlich Host-Provider im Sinne des Teledienstgesetzes. Rechtsbera­tungsinhalte sind fremde Inhalte im Sinne des Teledienstgesetzes. Verant­wortung für durch Berater verbreitete Inhalte liegt ausschließlich bei diesen. Dieses gilt nicht, soweit Etta positive Kenntnis von der Rechtswidrigkeit von Inhalten hat.
  2. Etta haftet für ihre eigenen Leistungen in Fällen des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit der Etta oder eines Vertreters oder Erfüllungsgehilfen nach den gesetzlichen Bestimmungen. Im Übrigen haftet Etta nur wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, der schuldhaften Verletzung wesentlicher Vertragspflichten oder der Übernahme einer Garan­tie für die Beschaffenheit der Leistung. Der Schadensersatzanspruch für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist jedoch auf den vertrags­typischen vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit nicht zugleich ein Fall zwingender Haftung nach Satz 1 oder 2 gegeben ist.
  3. Die Regelungen des Absatzes 2 gelten für alle Schadensersatzansprüche (insbesondere für Schadensersatz neben der Leistung und Schadensersatz statt der Leistung), und zwar gleich aus welchem Rechtsgrund, insbesondere wegen der Verletzung von Pflichten aus dem Schuldverhältnis oder aus unerlaubter Handlung. Sie gilt auch für den Anspruch auf Ersatz vergeblicher Aufwendungen. Die Haftung aus Verzug bleibt unberührt.
  4. Für Netzausfälle, Störungen, Fehler, Verzögerungen und sonstige Leistungs­hindernisse, die bei Datenübermittlung über Internet oder das Telefonnetz auftreten, haftet Etta nicht, sofern diese nicht in ihrem Verantwortungsbereich oder in dem ihrer Erfüllungsgehilfen liegen.
  5. Eine Ände­rung der Beweislast zum Nachteil des Mitglieds ist mit den vor­stehenden Regelungen nicht verbunden.

§ 8 Datenschutz

  1. Etta beachtet alle gesetzlichen Bestimmungen zum Datenschutz. Alle im Rahmen der Registrierung erhobenen sowie die während der Nutzung entstehenden Daten werden ausschließlich zum Zwecke der Vertragserfüllung und Vertragsabrechnung erhoben, gespeichert und genutzt, soweit nicht die ausdrückliche Einwilligung des Mitglieds zu einer darüber hinausgehenden Nutzung vorliegt oder das Gesetz diese erlaubt. Die Daten werden für die Dauer der Vertragsbeziehung und darüber hinaus gespeichert, so wie dies zwischen Vertragspartnern üblich ist. Die in Satz 2 genannte Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.
  2. Eine Weitergabe von Daten an Dritte ohne ausdrückliche Zustimmung des Mitglieds findet nicht statt.
  3. Im Rahmen der Neukundenwerbung sind Werber und Geworbener damit einverstanden, dass die persönlichen Daten zum Zwecke der Durchführung und Abwicklung der Prämienvereinbarung soweit hierfür notwendig an den jeweils anderen weitergegeben werden. Dieser Verwendung der Daten kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widersprochen werden.

§ 9 Hinweise zum Mandats­verhältnis zwischen Mitglied und Rechtsanwalt

  1. Das Beratungsmandat kommt ausschließlich mit externen Rechtsanwälten zustande. Diese bearbeiten das Mandat selbständig. Etta ist lediglich techni­scher Mittler für den Austausch von Inhalten zwischen dem Rechtsanwalt und dem Mitglied.
  2. Der Inhalt des konkreten Mandatsverhältnisses bestimmt sich nach der jeweili­gen Anfrage.
  3. Der Rechtsanwalt legt bei Beantwortung der Anfrage den jeweils mitgeteilten Sachverhalt zugrunde. Ziel des Anwalts ist es, einen einwandfreien und unmissverständlichen Rechtsrat zu erteilen. Für Schäden, die durch eine unzutreffende Beratung entstehen, hat der Rechtsanwalt gemäß den gesetz­lichen Bestimmungen einzustehen. Jeder Rechtsanwalt ist hierfür mit einer Mindestsumme von € 250.000,00 versichert.
  4. Für den Fall von einander unabhängiger Beauftragung in gleicher Sache (Interessenkollision) kann der Anwalt lediglich eine Partei beraten. Dem Anwalt ist es deshalb auch untersagt, anonym Rechtsrat zu erteilen. Im Fall einer Interes­sen­kollision besteht ein Anspruch des Mitglieds auf Beratung durch einen anderen Anwalt.
  5. Der Rechtsanwalt kann das Mandat auch ohne Angabe von Gründen ableh­nen. In diesem Fall besteht ebenfalls ein Anspruch des Mitglieds auf Bera­tung durch einen anderen Anwalt.
  6. Es besteht kein Anspruch auf sofortigen Rechtsrat.
  7. Der Anwalt hält sich strikt an sämtliche gesetzliche Datenschutzbestimmun­gen und die gesetzlichen Vorschriften zur Verschwiegenheits­pflicht von Rechtsanwälten.
  8. Vereinbart das Mitglied mit dem Rechtsanwalt über die telefonische Beratung hinaus eine weitergehende außergerichtliche und/oder gerichtliche Vertre­tung, so fallen hierfür zusätzliche Rechtsanwaltsgebühren an. Diese sind nicht mehr von dem jährlichen Mitgliedsbeitrag umfasst. Der Rechtsanwalt berechnet seine Gebühren für die außergericht­liche und/oder gerichtliche Tätigkeit auf Grundlage des Rechtsanwalts­vergütungs­gesetzes oder auf Grundlage einer individuell zwischen Anwalt und Mandant getroffenen schrift­lichen Vergütungsver­einbarung.

§ 10 Schlussbestimmungen

  1. Etta behält sich das Recht vor, diese AGB zu ändern. Änderungen werden allen Mitgliedern an hinterlegte E-Mail-Adressen mitgeteilt. Wird diesen nicht innerhalb von einem Monat (Widerspruchsfrist) nach Mitteilung wider­sprochen oder wird nach Ablauf dieser Widerspruchsfrist der Zugang weiterhin genutzt, so gelten die Änderungen als angenommen.
  2. Es gilt ausschließlich deutsches Recht.
  3. Für Streitigkeiten, die sich aus oder im Zusammenhang mit der Nutzung der Dienste der Etta ergeben, vereinbaren die Parteien Hamburg als Gerichts­stand, sofern der Teilnehmer Kaufmann ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat. Gleiches gilt für Klagen gegen Teilnehmer, wenn dieser nach Vertragsschluss seinen Wohnsitz oder seinen gewöhn­lichen Aufenthaltsort in das Ausland verlegt oder sein Wohnsitz oder sein gewöhnlicher Aufenthaltsort im Zeitpunkt einer Klageerhebung nicht bekannt ist.


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